Weg zum Zertifikat

Antragsverfahren ENplus-Briketts
Schritt 1: Vorbereitung
Interessenten laden die aktuelle Version des Handbuchs für die Qualitätszertifizierung von Holzbriketts sowie des Antragsformulars, des Produktmeldeformulars und der Entgeltordnung in der Mediathek herunter.
Schritt 2: Antragstellung
Der ausgefüllte Antrag sowie eine Produktmeldung (einschließlich Anlagen) für jedes zu zertifizierende Produkt wird per E-Mail an info@enplus-briketts.de geschickt. Zusätzlich wird der unterschriebene Antrag in zweifacher Ausführung per Post gesandt an:
Deutsches Pelletinstitut GmbH Neustädtische Kirchstraße 8 10117 Berlin
Das DEPI prüft die eingereichten Unterlagen und meldet sich beim Antragsteller zur Klärung des weiteren Ablaufs der Probenahme. Die Probenahme muss durch einen gelisteten Probenehmer erfolgen. Dazu kann das DEPI oder ein gelisteter Probenehmer in der Nähe der Produktionsstätten beauftragt werden.
Falls Händler keinen direkten Zugang zum Produzenten der angebotenen Briketts haben, können Sie für die Planung der Probenahme auch einen Mittelsmann (i. Allg. der Großhändler oder Importeur der Briketts) beauftragen.
Schritt 3: Qualifizierte Probenahme
Der Probenehmer besucht die Produktionsstätten und überprüft im Rahmen der qualifizierten Probenahme, ob der Betrieb über geeignete Rohstoffe und Produktionseinrichtungen verfügt und ob die Produkteigenschaften durch eine interne Qualitätssicherung gewährleistet werden können. Der Probenehmer entnimmt an der Produktionsstätte für jedes zu zertifizierende Produkt ein Kleingebinde Briketts und versiegelt die Probe.
Anschließend wird die Probe zusammen mit der Produktmeldung und der Auftragsbescheinigung an das vom DEPI benannte akkreditierte Prüflabor versendet.
Schritt 4: Laboranalyse
Das Prüflabor untersucht die eingesendeten Briketts hinsichtlich der Anforderungen an die Briketteigenschaften sowie den Gehalt an Elementen und sendet die Ergebnisse an das DEPI.
Schritt 5: Konformitätsbewertung und Zertifizierung
Das DEPI prüft die Konformität der in den Produktmeldungen enthaltenen Angaben, die Feststellungen der qualifizierten Probenahme sowie die Prüfergebnisse des Labors mit den Anforderungen der DIN EN ISO 17225-3 und den Bestimmungen des Handbuchs.
Anschließend erstellt das DEPI die Jahresrechnung gemäß der Entgeltordnung. Neben den Lizenzgebühren für die erwartete Jahresverkaufsmenge wird eine jährliche Unternehmenspauschale und eine Pauschale für jedes zertifizierte Produkt in Rechnung gestellt. Dies gilt für die Unternehmens- und Produktpauschalen auch bei Nichtkonformität. Das DEPI übermittelt die Prüfberichte und ggf. das Zertifikat, das Zertifizierungszeichen und die Qualitätszeichen für die zertifizierten Produkte. Anschließend werden der Name des lizenzierten Unternehmens, die zugeordnete ENplus-ID sowie die zertifizierten Produkte auf den Internetseiten www.enplus-briketts.de und www.enplus-briquettes.eu veröffentlicht.
Im ersten und zweiten Jahr nach der Zertifizierung werden jährliche Überwachungen durchgeführt. Dazu werden durch das lizenzierte Unternehmen Produktproben an das Prüflabor versandt. Das DEPI übermittelt daraufhin für jedes zertifizierte Produkt einen Analyseauftrag, den das Unternehmen zusammen mit einem Kleingebinde des zertifizierten Produkts und der Produktmeldung an das im Analyseauftrag benannte Prüflabor sendet. Das Prüflabor wertet nur die wesentlichen Briketteigenschaften, aber nicht die Elementgehalte aus. Das DEPI erhält die Prüfergebnisse und prüft die Übereinstimmung mit den Anforderungen des ENplus-Handbuchs. Dazu ist auch ein telefonisches Interview notwendig.
Im dritten Jahr wird eine sogenannte Rezertifizierung benötigt. Dazu muss erneut eine qualifizierte Probenahme durch einen gelisteten Probenehmer durchgeführt werden (Schritt 3), an die sich die Laboranalyse (Schritt 4) und die unter Schritt 5 beschriebene Konformitätsbewertung durch das DEPI anschließt.
Nach ENplus-Briketts zertifizierte Unternehmen und ihre Produkte sind hier aufgelistet.